Dominik Greulich erfolgreich beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“: 2. Preis mit 22 Punkten Drucken
Donnerstag, den 04. Juni 2009 um 10:08 Uhr

Wer glaubt, hinter Roto-Toms verbirgt sich der Uzname unseres rotierenden Trompeters Tom und Crotales wären die Lieblingsblumen unserer Bundeskanzlerin, der müsste mal Dominik Greulich fragen. Dieser und die insgesamt sechs Mittglieder des Schlagzeugensembles hatten sich in den letzten sieben Monaten mit diesen und vielen weiteren Instrumenten herumgeschlagen.

dominik-klGut vorbereitet von Schlagzeuglehrer Ulrich Dürr, der beachtliche Unterstützung von Andreas Rapport/Ubstadt erhielt, probte das Ensemble zunächst für den Regionalwettbewerb (1. Preis, 25 Punkten, m.W.), dann für den Landeswettbewerb, wo ebenfalls ein 1. Preis (24 Punkten) mit einer Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erlangt wurde. Jener fand am 30. Mai in Essen statt. Bereits einen Tag zuvor reiste das Ensemble mit Lehrern, Eltern und Verwandten voll bepackt an, um sich bereits im Vorfeld mit dem Wertungsraum in der Zeche „Zollverein" vertraut zu machen. Am Wertungstag mussten viele fleißige Hände die unzähligen Instrumente zunächst in einen Vorraum und zum Ein- und Wertungsspiel in den großen Saal transportiert werden. Gespannt folgten die Zuhörer dem 20-minütigen Vortrag vor der fachkundigen Jury. Erst der Applaus nach dem letzten erklungenen Ton ließ merklich die Anspannung aller fallen. Alles lief Bestens. Hätte man doch gerne gleich gewusst, wie die Jury werten würde, musste das Ensemble bis zur offiziellen bekanntgabe am Mittwoch warten. Also wieder alle Instrumente vom Wertungsraum in den Vorraum und von dort in die Transporter und PKW's. Am Abend wurde dann das Geleistete von allen kräftig begossen.

Den Aufwand, den Dominik und seine Kollegen/in in den letzten sieben Monaten betrieben haben, kann sich wirklich kaum einer vorstellen. Nicht nur, dass jeder zunächst seine Stimme im Unterricht und zu Hause üben musste. In unzähligen Proben in Bretten (mit Ulrich Dürr) und in Ubstadt (mit Andreas Rapport) wurde im Ensemble dann das Zusammenspiel, Dynamik und Artikulation immer und immer wieder geübt. Vor der Probe Instrumente aufbauen, danach der Abbau und z.T. das Verladen von Marimba, Xylophon und Vibraphon in die PKW's. Viele Wochenenden oder gar Ferientage wurden so von den Jugendlichen geopfert. Da sie aus unterschiedlichen Gemeinden kommen (von Maulbronn bis Mingolsheim), waren auch die Eltern mit eingebunden und verbrachten so manche Stunde mit dem Transfer des Sprösslings zum Proberaum.

Für den Transport der Instrumente zum Bundeswettbewerb stellte die Fa. Pronto Party-Service, Kronau, ihren Transporter zur Verfügung, was eine immense Erleichterung bedeutete.

Ach ja, und das Ergebnis? Dies stand am Mittwoch auf der Homepage des Deutschen Musikrates: Dominik und sein Ensemble errangen ervorragende 22 Punkte und somit einen 2. Preis.

Lieber Dominik, der Musikverein gratuliert dir zu dieser in der Vereinsgeschichte einmaligen Leistung ganz herzlich und hoffen, dass du von diesem Ereignis noch recht lange zehren kannst.

Und wie man sieht: nur Übung macht den Meister!

 

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